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Citizen Science Projekt - Lebensmittel retten!

    Ein beachtlicher Teil der globalen Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft gehen auf die Verschwendung von Lebensmitteln zurück. Eine Reduktion von Lebensmittelabfällen ist ein Beitrag zur Bekämpfung von Hunger und gleichzeitig werden durch die Verringerung von Treibhausgasen Klimafolgen vermindert (PIK). Circa die Hälfte aller Lebensmittelabfälle in Deutschland entstehen in Privathaushalten. Deswegen ist es wichtig hier anzusetzen. Bei dem Projekt „Lebensmittel retten!“ werden Bürger:innen zu Forscher:innen, indem sie die Lebensmittelabfälle im eigenen Haushalt zunächst messen und anschließend testen, mit welchen Maßnahmen sie diese am besten reduzieren können.

    Wirkung

    Die Teilnahme am Projekt liefert wertvolle Informationen darüber welche Kniffe, Tools, Informationen oder Aktionen dazu führen, dass in den Privathaushalten wirksam Lebensmittelabfälle reduziert werden können.

    Aufwand

    Der Aufwand ist relativ gering. Bis spätesten 21. September 2022 kannst du dich für das Projekt anmelden. Dann gibt es drei Phasen: In der ersten (02.05. bis 28.09.) und in der dritten Phase (08.10. bis 30.10.) füllst du einen Online-Fragebogen aus und dokumentierst für eine Woche deine Lebensmittelabfälle (digitales Küchentagebuch). Dazwischen, in der Phase 2 (29.09. bis 06.10.), suchst du dir eine vorgeschlagene Aktion zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen aus und setzt diese bei dir zuhause um. So kann beobachtet werden, welche Maßnahmen wirksam und gut umzusetzen sind.

    Kosten

    Bei der Durchführung des Projektes fallen keine Kosten an.

    Kooperationspartner

    Durchgeführt wird das Projekt im Rahmen des Dialogforums private Haushalte durch Wissenschafler:innen der TU Berlin, des Ecologic Institut und Slow Food Deutschland.

    Unterstützung

    Alle wichtigen Informationen findet ihr auf der Website:
    https://www.zugutfuerdietonne.de/jetzt-engagieren/citizen-science