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Einen Gemeinwohl-Hub gründen

Bei der Eröffnung eines allgemeinen Innovationszentrums oder eines speziellen Hubs für nachhaltige Entwicklung (wie bespielsweise die sogenannten Impact Hubs) kann die Gemeinwohlökonomie eine zentrale Rolle spielen.
Zum einen kann das Hub selbst eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen (a). Zum anderen kann die Mitgliedschaft an die Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz bedingt werden sowie für Start-ups die Anwendung des Ecogood Business Canvas (b).
Je höher das Zentrum, der Hub oder die sich darin entwickelnden Ideen dem Gemeinwohl dienen, desto höher wird die öffentliche Förderung.
Die Gemeinwohl-Bilanzierung bietet die Möglichkeit der objektiven Vergleichbarkeit über verschiedene Branchen hinweg. Auf dem Weg dahin bieten der Gemeinwohl-Kompass und das Ecogood Business Canvas einen leichten Einstieg. Diese transformative Denkweise ist auch auf kleinere Reallabore, Ideenschmieden und ähnliche Tagesveranstaltungen anwendbar.

Wirkung

Diese Maßnahme sorgt für die Ausrichtung aller Akteur:innen auf gemeinsame (demokratische Grund-) Werte. Geld wird zum gesunden Mittel für diesen Zweck statt Selbstzweck. So gelingt die nachhaltige Entwicklung ein gutes Leben für Alle innerhalb der planetaren Grenzen.

Aufwand

Mit überschaubarem Aufwand lassen sich bereits einige Komponenten in bestehende Strukturen einflechten. Veränderung der Mitgliedschafts- und Förderungskriterien und somit "Spielregeln" zugunsten der nachhaltigen Entwicklung. Der Aufwand ist höher, wenn es um die neue Einrichtung eines Innovations-Hubs geht. Die Wirkung ist jedoch hoch-transformativ.

Kosten

Kosten entstehen für Personal, zum Beispiel eine nachhaltigkeitsbeauftragte Person. Ansonsten Regionalgruppen der Gemeinwohl-Ökonomie vor Ort oder entsprechende, kostenpflichtige Berater:innen, die auf das Thema Innovation spezialisiert sind.

Kooperationspartner

Gemeinwohl-Ökonomie - AG Startups & Innvoation
Ansprechpartner Daniel Bartel:
daniel.bartel@ecogood.org

Unterstützung


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