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Die Sonne reinlassen - Stadtwerke in die Solaroffensive schicken, für mehr Solaranlagen auf den Dächern in deiner Kommune

Die Solarenergie muss dringend schneller ausgebaut werden – drei- bis viermal so schnell wie jetzt, wenn wir die Pariser Klimaziele einhalten wollen. Befinden sich die städtischen Stadtwerke in kommunaler Hand, kannst du über die politische Ebene eine Solaroffensive fordern: Die Stadtwerke können z. B. private oder gewerbliche Dächer pachten und mit Solaranlagen ausstatten, Mieterstromprojekte realisieren oder Stromabnahmeverträge mit Betreiber:innen von Solaranlagen abschließen. Außerdem können sie Beteiligungsmodelle anbieten, bei denen Bürger:innen Solaranlagen mitfinanzieren und von dieser Geldanlage profitieren können. Mit einem Politikgespräch kannst du einzelne oder alle vier Maßnahmen einfordern.

Wirkung

Mit einem Politikgespräch signalisierst du der Politik, dass in ihrer Wählerschaft Menschen das Thema Solarenergie vorantreiben möchten.  Im besten Fall führt dein Gespräch zu ersten Erfolgen.  Unter Umständen versuchen die städtischen Vertreter:innen dich mit bereits geleisteten Anstrengungen abzuspeisen. Hier gilt es, die regionalen Wertschöpfungsmöglichkeiten durch den Ausbau erneuerbarer Energien zu betonen und ggfs. weitere Gespräche zu vereinbaren. Falls alles nichts hilft, kann deine Gruppe mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf das Thema aufmerksam machen oder über ein Bürgerbegehren („Solarentscheid“) als nächsten Schritt nachdenken.

Aufwand

Der Aufwand hält sich in Grenzen: Trommle ein kleines Team aus zwei bis vier Mitstreiter:innen zusammen, mit denen du dir ein Gespräch im Rathaus zutraust. Recherchiert im Voraus, welche Maßnahmen eure Stadt oder die Stadtwerke bereits im Bereich Solarenergie getroffen haben, bevor ihr bei geeigneten Vertreter:innen der Stadt ein Gespräch anfragt. Auch ein gemeinsames Gespräch mit den Stadtwerken bietet sich an.

Kosten

Kosten fallen für diese Maßnahme nicht an.

Kooperationspartner

Die Klimawende von unten ist ein Kooperationsprojekt von Umweltinstitut München, BürgerBegehren Klimaschutz und Mehr Demokratie.

Unterstützung

Das Umweltinstitut München unterstützt dich bei Fragen gerne. Melde dich dafür per Mail an klimawende@umweltinstitut.org.
Mehr Informationen erhältst du auch in unserem Klimawende von unten-Handbuch und auf www.klimawende.org.


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